Geschichte
Ab 1944 ging aus geistlichen Aufbrüchen in Deutschland um den schwäbischen Rasierklingenfabrikant Hermann Zaiss eine Anzahl von neuen vangelischen Freikirchen in Deutschland hervor. Die entstandenen Gemeinden schlossen sich zu dem Gemeindeverband „Gemeinde der Christen Ecclesia“ zusammen - darunter 1956 auch die Hamelner Gemeinde. Heute besteht dieser Verband aus rund 60 Gemeinden. Mehr Infos unter: www.ecclesia-gemeinden.info
Nach dem plötzlichen Tod von Hermann Zaiss kam eine schwere Zeit auf die junge Hamelner Gemeinde zu und im Laufe der Jahre ging die Besucherzahl erheblich zurück. Ein paar standhafte Christen fassten Mitte der 90er Jahre den Beschluss, es noch einmal mit neuem Gemeindebaukonzept, mit einem Neuanfang zu versuchen. Harald Specht wurde die Hauptleitung übertragen und es formierte sich wieder eine neue Gemeinde. Nach der Jahrtausendwende wurden viele Menschen durch verschiedene Aktivitäten auf das FEZ aufmerksam und die Besucherzahl stieg langsam an.
Anfangs traf sich die Gemeinde zu allen Veranstaltungen in einem Klassenraum der Elisabeth-Selbert-Schule, später in verschiedenen Räumlichkeiten wie einem umfunktionierten Kinosaal. Seit einigen Jahren ist in der Gartenstraße 3 der Haupttreffpunkt.
Seit 2000 ist das FEZ Hameln mit den anderen Ecclesia-Gemeinden dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) als selbständiges Mitglied beigetreten. Kirchengeschichtlich sieht sich die Pfingstbewegung als Glied in einer Kette Gott gegebener geistlicher Bewegungen durch die Jahrhunderte, beginnend mit der Gründung der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem über die Reformation und die damit verbundenen geistlichen Aufbrüche durch Martin Luther und Johannes Calwin bis hinein in die Gegenwart. Mehr Infos: www.bfp.de